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HV der SP Port

Jahresbericht 2018 des Präsidiums

Das Jahr 2018 war auf Vorstandsebene geprägt durch den Wechsel im Präsidium der Sektion. Umberto Monza trat nach achtjähriger Amtszeit als Präsident zurück. An der Hauptversammlung vom 26. März wurden Denise Albanese Spiess und Matthias Barth als Co-Präsidentin bzw. Co-Präsident gewählt.

Da Umberto Monza als Gemeinderat von Amtes wegen im Vorstand bleibt und es im übrigen keine Rücktritte zu verzeichnen gab, setzt sich der Vorstand neu aus sechs Personen zusammen: fünf Männern und – für die SP wohl eher untypisch – nur, aber immerhin, einer Frau.

Auf Grund eines Vorstandsbeschlusses fand im Berichtsjahr seit längerer Zeit erstmals wieder eine zweite Sektionsversammlung statt und zwar am 8. November. Die beiden Versammlungen sollen künftig jeweils ca. Mitte Mai und Mitte November stattfinden und so auf die beiden ordentlichen Gemeindeversammlungen ausgerichtet sein.

Der Vorstand traf sich zur Vorbereitung der Sektionsversammlungen und weiterer Geschäfte an zwei Sitzungen. Ein Treffen des Co-Präsidiums mit den Präsidenten der FdP, der SVP und dem Gemeindepräsidenten diente dem informellen Austausch. Die Idee des SP-Vorstandes, als Parteien am Portissimo gemeinsam aufzutreten und zu werben stiess leider auf wenig Zuspruch. Die Skepsis betraf die mangelnden personellen Ressourcen für einen solchen Auftritt.

Das Jahr 2018 war auch insofern ein besonderes Jahr, als es das Jubiläumsjahr des Generalstreiks von 1918 war und von Gewerkschaften und SP entsprechend begangen und gefeiert wurde. Auch der Vorstand der SP Port lud aus diesem Anlass zu einer besonderen Veranstaltung ein: Die Sonderausstellung „1918: Krieg und Frieden“ im Neuen Museum Biel zeigte den Generalstreik von als ein Schlüsselereignis der Schweizer Geschichte aus internationalem und eben auch regionalem Blickwinkel. Zu letzterem gehörte, dass mit dem Porter Gemeindepräsidenten Ernst Jakob ein Porter SP-Mitglied an vorderster Front beteiligt war. Siebzehn Mitglieder, SympathisantInnen und Familienangehörige nahmen die Einladung an und erlebten am 8. September eine spannende Führung durch die Ausstellung und einen gemütlichen Apéro anschliessend im Museumsgarten.

Der traditionelle Jahresabschluss der Sektion fand wieder auf der Bowlingbahn statt, für einmal allerdings im Cinébowling in der Tissot-Arena. Dreizehn Erwachsene und elf Kinder nahmen an diesem Anlass teil

Ein Höhepunkt auf kantonaler Ebene waren im vergangenen Jahr die Grossratswahlen vom 25. März. Die SP konnte den kantonalen Wähleranteil gegenüber 2014 um 3.13% steigern und gewann damit fünf zusätzliche Sitze. Dass dieser Zugewinn den SP-Frauen zu verdanken ist, soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden.

Auch in Port steigerte die SP ihren Wähleranteil, und dies sogar um 4.4 %, nämlich von 18.4 auf 22.8 %. Das bedeutet eine Steigerung um 23.9 Prozente. In absoluten Zahlen ausgedrückt: Die SP machte 4015 Listenstimmen, damit lag sie knapp vor der SVP mit 4006 und der FdP mit 3773 Listenstimmen.

Nur der Vollständigkeit halber soll auch erwähnt werden, dass mit dem neuen Co-Präsidenten Matthias Barth auch ein Mitglied der Sektion Port für den Grossrat kandidierte und – für einen eher unbekannten Quereinsteiger – ein zufriedenstellendes Resultat erzielte.

Den Jahresbericht schliessen möchte ich mit einem Dank an meine Kollegin und meine Kollegen im Vorstand und alle, die sich - sei es in der Gemeindeexekutive, in einer Kommission oder als WählerInnen - im Sinne und für die SP engagieren. Ohne sie gäbe es auch keine SP Port.

14. Mai 2019 / Matthias Barth